28.4.-1.Mai 2012: Hangflugwochenende Lajen

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Nach dreijähriger Abstinez führte uns Peter Schuler für das diesjährige Hangflugwochenende zurück ins Südtirol in die Pension Hatzis oberhalb von Lajen. Der Gasthof liegt auf 1180 m Meereshöhe auf einem sonnigen Südhang mit herrlichem Ausblick auf die Dolomiten.

Die Wettervorhersage für das bevorstehende Wochenende kündigte gutes Wetter mit Südströmung an, genau nach unserem Gusto.

Also besammelten wir uns zeitig bei der Autobahnraststätte Rosenberger und fuhren zu Acht in mit Flugmaterial gefüllten Autos in Richtung Süden los. Kurz nach Bludenz gesellte sich dann last but not least Peter Schreiber zu uns. Nach einer problemlosen Fahrt - Helmut's Kühlwasserersatz sei dank, erreichten wir unser Ziel um die Mittagszeit. Leichter Südwind, blauer Himmel und Sonnenschein erwartete uns hier im Grödnertal. Normalerweise hätten wir nun die Zimmer bezogen und unsere Gaumen mit den ersten kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Aber nix da - der Windsack zeigt gen oben und die Richtung stimmt auch. Somit leider nix mit Südtiroler Speckplättle und a Sportwässerle. Nun hiess die Devise erstmal Flieger raus aus dem Auto, herrichten und wer die Akkus zuhause nicht schon geladen hatte, haha - der war wirklich selber schuld.

Möchte man die nächsten 2 Tage zusammenfassen, brauchts nicht viele Wort: Fliegen, Essen, Trinken, Schlafen! Lachen

Samstag und Sonntag war Hammerwetter. So hatten wir das Südtirol noch nie erlebt. Alles was wir dabei hatten konnte geflogen werden und dies von früh an: HLG, Hotliner, Thermikschleicher und Kunstflugmaschinen. Hatzis' Gäste sowie viele Locals, welche dank der 1.Mai-Brückentage hier oben waren, liessen die Gröderluft sprichwörtlich brennen. Es ging ab wie Schmitz' Katze. Fliegerherz, was willst du mehr.

Am Montag war das Wetter dann nicht mehr so dolle. Dies war unserem Flugspass aber nicht wirklich hinderlich, denn nun konnten wir uns von den beiden vorangegangen Tagen erholen. Das hiess Materialplege, Akkus laden, unsere von der Sonne gebrandmarkten Adoniskörper mit dem einen oder andern Sälbchen einreiben (nö, nix Ringelblumensalbe...) oder einfach nur mal die Beine hochlegen, a Cigärrle schmöken und a Schnäpsle dazu. Einfach nur die Zeit geniessen.
Frisch ausgeruht, gings aber gen Abend wieder wunderbar hoch. Trotz zum Teil dichten Bewölkung waren die Bedingungen so gut, dass Peter - nachdem er lange mit sich selber gerungen hatte, doch überraschenderweise seine B4 für den Erstflug parat machte.
Stefan, Thomas und ich hatten unterdessen unsere Easyglider in Genickbrecherhöhe aufsteigen lassen (passender Ausdruck - ging hoch wie mit einem Drachen). Da Peter mich als Werfer aussuchte (Danke für die Ehre), ging mein Handsender kurzerhand an Helmut über. Ich glaube, der pultsenderfliegende Helmut brauchte länger um meinen Easyglider am Himmel zu erspähen, als für die Eingewöhnung an den doch ungewohnten Handsender.Lächeln
Ein Wurf und Peters B4 war in der Luft und machte das, was eine B4 macht: Fliegen. Als wäre Peter die B4 schon oft geflogen, kreiste der Selger ein paar Mal um den berüchtigt berühmten Hatziskirschbaum und schon bald flog das schöne Teil in luftiger Höhe. Nun denn, schade dass wir keinen der vielen Juchzer von Peter nach seiner geglückten Erstlandung auf Band haben. Die Erleichterung über den gelungenen Erstflug war ihm deutlich und noch lange danach anzusehen. Ende gut, alles gut.

Vielen Dank an Peter Schuler fürs Organisieren und das Hangflugwochenende fürs nächste Jahr hat er auch schon wieder gebucht.

btw: Ich glaube der Wirt Markus und sein Team sind mittlerweile auch vom Modellflugvirus infiziert. Ok, fliegen habe ich keinen von ihnen gesehen, aber sie tun alles für die Modellflieger. Jetzt gibt es sogar eine Tirolerhütte für die Modellflieger mit Werkbank und Stromanschluss für Akkuladen.

Ich habe mich echt als Gast gefühlt und komme gerne wieder.Cool

Gruss Robert

Bilder von Thomas:

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Günter und Peter machen sich
für die ersten Flüge bereit.

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Wer strahlt heller:
Südtiroler Sonne oder Röbi beim ThermiXXL-Heizen.

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Helmut und Martin erholen sich
vom Flugstress.

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Peter in seinem Element.

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Let's fetz: Stefan flitscht PACE VX.

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Entspanntes Fliegen:
Man beachte die lockere Stellung des WAM-Stingray-Piloten
mit den roten Turnschuhen im Hintergrund...

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So schöööön bequeeem: Matthias fliegt und
träumt von der nächsten Diavolo-Pizza.

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Stromer-Maaaatin

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Da lag einiges am Boden rum.

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Montag, Entspannen und nix tun.

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Yeeah, dösen und schöken.

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Am Sonntag vom Wirt aufs Dach
der neuen Modellflughütte gepflanzt.

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Und tags darauf mit Weisswürsten, Bretzn
und Franziskaner Weizen eingeweiht.
Tolle Idee - Danke Markus.

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In der Ruhe liegt die Kraft.

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Stefan, unser Sonnenblumenkind.

 

 

 

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