24. Sept. 2011: Neue Solaranlage beim MFV Altach.

2011-09-24 10.30.40

Die Ausgangssituation:
Aufgrund steigender Nutzung durch Elektroflugmodelle, größerer Kapazitäten der Flugakkus, vermehrten Einsatz diverser Elektrogeräte und Beleuchtung beim Modelflugverein Altach war die bestehende Solaranlage mit ca. 300 Watt Gesamt-Spitzenleistung der Solarmodule und bestehendem Ladecontroller (ca. 30 Ampere Ladestrom) an ihre Grenzen gestoßen.

Provisorische Reparaturen am Ladecontroller waren in den vergangenen Monaten notwendig und ein Totalausfall konnte nicht mehr ausgeschlossen werden. Die gewandelte Solarenergie war für eine ausreichende Ladung der vier bestehenden Akkuzellen mit einer Gesamtkapazität von ca. 1.000 Ah nicht mehr ausreichend. Die zunehmende Energieentnahme durch die Ladestationen der Vereinsmitglieder haben zu fehlenden Vollladungen der Akkuzellen geführt. Durch die fehlende Vollladung konnte in weiterer Folge eine dauerhafte Zellenermüdung der bestehenden Akkuzellen nicht mehr ausgeschlossen werden. Durch die Ausgangsituation haben sich vermehrt Engpässe in der Energieversorgung der bestehenden Elektrogeräte sowie der bereitgestellten Ladestation ergeben.

Das Ziel:
Die Aufgabe bestand darin, mit geringen finanziellen Mitteln ein Maximum - unter Berücksichtigung der bestehenden 12 Volt Komponenten – zu erreichen. In einigen Gesprächen wurde der Bedarf abgeschätzt und die technischen Voraussetzungen abgeklärt. Auch die umweltfreundliche Nutzung der Elektroflugmodelle hatte zur Entscheidung für eine Erneuerung der Solaranlage beigetragen, welche vom Vorstand des MFV Altach unterstützt wurde.

Der Bestand:
Es wurde beschlossen, dass die vier bestehenden Akkuzellen aus dem Jahr 2008 weiterverwendet werden. Auch der bestehende Wechselrichter mit der Leistung von ca. 2 kW ist technisch einwandfrei und wird aus Gründen der Sparsamkeit weitergenutzt. Die 12 Volt Verteileranlage zu den drei Entnahmestellen für die Ladestationen bleibt bestehen und liefert auch in Spitzenzeiten genügend Leistung für die Ladecontroller der Vereinsmitglieder. Bei der 12 Volt Verteileranlage musste lediglich eine kleine Anpassung beim Abwurf bei Unterspannung eingebaut werden.

Die Neuerung:
Sämtliche 12 Volt Solarzellen wurden durch fünf 48 Volt Solarzellen (ca. 250 Watt pro Solarzelle) ersetzt. Dies hatte zwei entscheidende Vorteile. 48 Volt Solarzellen sind preisgünstiger zu erwerben und die Verluste auf den Anschlussleitungen sind gegenüber einer 12 Volt Ausführung geringer. Außerdem können 48 Volt Solarzellen bei gleicher Wegstrecke mit geringerem Kabelquerschnitt angeschlossen werden. Dieses System – 48 Volt Primär (Solarzelle) in 12 Volt Sekundär (Akkuzellen) – setzt allerdings einen intelligenten Ladecontroller „FLEXmax FM 80“ voraus. Auch die Verkabelungen von den Solarzellen zum Ladecontroller, sowie vom Ladecontroller zu den Akkuzellen musste erneuert werden.

Die Montage:
Bevor das Schienensystem der neuen Solarmodule montiert werden konnte, musste das Dach neu abgedichtet werden. Dies setzte voraus, dass einige Tage zuvor die bestehenden Solarmodule demontiert werden mussten. Am 24.09.2011 war es soweit, dass die Arbeiten am Dach sowie die Montage des neuen Schienensystems der neuen Solarzellen abgeschlossen werden konnte. Mit Hilfe zahlreicher Vereinsmitglieder konnte innert eines sonnigen Tages die neue Solartechnik auf dem Dach montiert, alle Verkabelungen verlegt, und die neue Solaranlage in Betrieb genommen werden.

Hier die Bilder von den Umbauarbeiten:

 

Go to top