12. Mai 2008: Bully - ein Baubericht von Christian über seine neue Schleppmaschine

Nach langer ÜberBully 09legung wo ich meinen herumliegenden ZG 62 einbauen soll, kam ich auf die Seite von Rainer Vogt-Flugmodellbau aus Karlsruhe (www.modelplane.de). Da fiel meine Entscheidung auf den Bully.


Ausgerüstet ist mein Bully mit einem ZG 62 SL und einem Krummscheid-Resonanzrohr. Der Benziner treibt eine APC 3 Blatt 22/12 an, da uns die Menz 24/8 viel zu laut war. An der Qualität des Bausatzes gab es nichts auszusetzen. Es ist ein sehr guter stabiler Gfk-Rumpf. Flächen und Leitwerke sin sauber gebaut. Dazu gehören sehr schöne und in der Ausführung gut durchdachte profilierte CfK-Streben und Strebenbefestigung. Das Fahrwerk ist aus Gfk sehr stabil und ebenfalls im Bausatz enthalten. Bei meinen Flächen haben sich allerdings Anziehen der Schrauben die eingesetzten Hülsen herausgedrückt und mussten neu eingeharzt werden.

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Bully_10Die Bauanleitung gibt Anhaltspunkte zum Bau, lässt dem Erbauer allerdings viele Freiheiten in der Endausführung. Eine gewisse Erfahrung mit solchen Modellen sollte also schon vorhanden sein. In meinem Fall habe ich meinen langjährigen Vereinskollegen dazu geholt. Der Motor wurde mit dem Hydro Mount System an den Rumpf befestigt. Die Flächenauflage wurde zusätzlich zu den beiden Gegenlagern für die Flächenverschraubung mit zwei Längsträgern zu einem biegesteifen Rahmen geschlossen. Das Seitenleitwerk erhielt im Übergangsbereich einen zusätzlichen Spant,der das Verdrehen im Schnellflug verhindern soll. Die beiden Höhenruderservos sind direkt in den Höhenleitwerken verbaut. Die Maschine wurde in meinem Fall leider mit 13,5kg um 1,5kg schwerer als vom Hersteller empfohlen.

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Der Bully fliegt von Anfang an sehr gut. Die Flugeigenschaften lassen nie erahnen, dass hier über 13kg Lebendgewicht bei 2,5m Spannweite in der Luft sind. Das Abreissverhalten ist je nach Klappenstellung einem Anfängermodell vergleichbar, also ein mehr oder weniger leichtes Kopfnicken. Hier sei erwähnt, das die Klappen das Modell so gut abbremsen, das auch eine Landung auf kleinstem Raum möglich ist. Von der benötigten Bahnlänge beim Start braucht man bei dieser Motorisierung gar nicht erst zu diskutieren. Unmittelbar nach dem Start geht´s senkrecht weg, ein paar Rollen dran. Es muss also nicht immer ein teures Scale-Modell zum Schleppen sein, besonders nicht bei diesem Argument: Preis, Qualität und erstklassige Flugeigenschaften.

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Christian Bevk
Schlepppilot des MFV-Altach's

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